Waldbrand in Grundschöttel

Einsatzübung "Am Moselshaus

Mit dem Einsatzstichwort „Waldbrand“ Am Moselshaus wurden am vergangenen Freitag die Löschgruppen Grundschöttel, Esborn sowie das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Alt – Wetter zu einer Einsatzübung alarmiert. Bei dieser Übung wurde von einem Waldbrand ausgegangen, der sich im Bereich der Strasse „Am Moselshaus“ ausgebreitet hatte. Da hier noch teilweise eine Menge Windbruch vom Orkan Kyrill liegt, konnte unter realistischen Bedingungen geübt werden.

Als Schwierigkeit erwies sich, die große Entfernung zum nächsten Hydranten um Löschwasser heranzuführen. Hierzu wurde mit zwei Tanklöschfahrzeugen ein sogenannter „Pendelverkehr“ zwischen einem Hydranten in der Karl-Siepmann-Strasse und der „Einsatzstelle“ Am Moselshaus eingerichtet. Zusätzlich unterstütze ein nahegelegener Landwirt, der mit seinem Traktor und einem „Gülleanhänger“, Löschwasser zur „Einsatzstelle“ brachte. Vor Ort wurden auch mit Auffangbehältern ein „Zwischenspeicher“ für Löschwasser gebildet, durch den die Zeit, in der die Tanklöschfahrzeuge gefüllt wurden, überbrückt wurde. Die Übung hat der Feuerwehr wichtige Erkenntnisse über die Vorgehensweise und Taktik bei solchen Schadenslagen gebracht.

Über zwei Stunden waren rund 40 Einsatzkräfte im Einsatz.

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Löschgruppe Grundschöttel erhält Bundesleistungsabzeichen in Bronze

Löschgruppe Grundschöttel erhält Bundesleistungsabzeichen in Bronze

Am  vergangenen Samstag nahm die Löschgruppe Grundschöttel bei den internationalen Feuerwehrwettkämpfen in der Wertungsklasse zum Erwerb des Bundesleistungsabzeichens des deutschen Feuerwehrverbandes in Bronze, in Bitburg in der Eifel teil. Insgesamt startete die Löschgruppe Grundschöttel mit 1300 Feuerwehrleuten aus Österreich, Polen, Luxemburg, Belgien, Italien und weiteren Bundesländer der BRD in verschiedenen Wertungsklassen. Auf zehn Wettkampfbahnen ging es darum so schnell wie möglich einen Löschangriff aufzubauen. Hierzu benötigten die Grundschötteler 67,22 Sekunden. Beim anschließenden Hindernisstaffellauf, der in voller Schutzausrüstung durchgeführt wurde, benötigte man 76,5 Sekunden. Mit dieser Bewertung qualifizierte sich die Gruppe für den Erhalt des Bundesleistungsabzeichen in Bronze, welches bei der Siegerehrung am Abend durch den Innenminister des Landes Rheinland Pfalz sowie durch den Staatsminister und hochrangigen Feuerwehrleuten aus den teilnehmenden Ländern ausgegeben wurde. Nachdem die Veranstaltung in Bitburg mit der Nationalhymne, dem anschließenden Einholen der Wettbewerbsfahne und dem Ausmarsch aus dem Stadtion am Flugplatz beendet war, konnten die heiß begehrten Abzeichen durch Löschgruppenführer Thorsten Duhme, an die einzelnen Gruppenmitglieder verliehen werden. Die Gruppe aus Grundschöttel hatte sich seit Januar zweimal wöchentlich zum regelmäßigen Training, welches neben dem regulären Übungs- und Einsatzdienst stattfand, getroffen. Das Bundesleistungsabzeichen haben erhalten: Unterbrandmeister Dirk Ronsdorf, Oberfeuerwehrmann Sascha Jung, Unterbrandmeisterin Svenja Thier, Hauptbrandmeister Michael Zappe, Unterbrandmeister Marco Ronsdorf, Unterbrandmeister Marcel Stößel, Brandinspektor Dietmar Borrmann, Brandmeister Peer Roschin und Oberbrandmeister Thorsten Duhme.

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Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKWs

Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKWs

Um 14:00 Uhr am Samstag den 12.06.2010 rückte der Löschzug 2 (Volmarstein/ Grundschöttel) zu einem Verkehrsunfall „Oberberger Weg“ aus. Das erste Einsatzfahrzeug, das an der Einsatzstelle eintraf, stellte fest das es dort zu einem Zusammenstoß zweier Pkws im Tunnelbereich mit einem Schwerverletzten und einem Leichtverletzten gekommen war. Der Fahrer des zweiten Pkws galt als vermisst wurde aber kurze Zeit später mit leichten Verletzungen und einem Schock aufgefunden und an den Rettungsdienst übergeben. Die Kameraden der Feuerwehr führten die Erstversorgung der Patienten durch, bis der städtische Rettungsdienst diese Aufgabe übernahm. Anschließend begannen die Blauröcke mit der Rettung der Patienten aus dem verunfallten Fahrzeug. Unter Vornahme von Rettungsschere und Spreizer wurde dann an dem Pkw ein Zugang hergestellt um eine fachgerechte Rettung der Patienten aus dem Fahrzeug zu gewährleisten, welche sich als schwierig erwies, weil der Schwerverletzte eine Pfählungsverletzung durch eine Metallstange im Oberkörper aufwies. Eine vor Ort eingerichtete Einsatzleitung kümmerte sich darum, dass alle Patienten in einer dem Verletzungsmuster entsprechenden Fachklinik untergebracht werden konnten. Der Transport der Verletzten erfolgte
mit einem Rettungshubschrauber und einem Rettungswagen. Durch diese Übung mit realistischem Einsatzszenario wurde die Zusammenarbeit der Feuerwehr und dem
RUD (realistische Unfalldarstellung) sowie dem städtischen Rettungsdienst gestärkt und die Zufriedenheit der Übungsteilnehmer war sehr groß. (NH)

 

Sommerfest der Löschgruppe Grundschöttel

Sommerfest 2010 der Löschgruppe Grundschöttel

Am  vergangenen Wochenende, vom 28.05. - 30.05.10, war es wieder soweit. Der Förderverein der Löschgruppe Grundschöttel feierte sein diesjähriges Frühlingsfest rund um das Gerätehaus Am Loh. Der Freitagabend begann mit einem Dämmerschoppen. Bei Cocktails und stimmungsvoller Musik wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert. Der Samstag stand  u.a. im Zeichen der kleinen Gäste. So konnten sich die Kids auf einer Hüpfburg austoben und sich beim Kinderschminken ihre Gesichter phantasievoll bemalen  lassen. Die fleißigen Hände der Damen von Angehörigen der Ehrenabteilung sorgten für Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Die Jugendfeuerwehr der Stadt Wetter überraschte die Gäste mit einer vorgetragenen Löschangriffsübung. Die Jugendlichen im Alter zwischen zehn und achtzehn Jahren stellten eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. So konnte ein angenommener PKW-Brand zügig in den Griff bekommen werden. Den Höhepunkt des Nachmittages bildete der traditionelle  Tauziehwettbewerb. Mehrere Gruppen aus befreundeten Feuerwehren und auch aus der Politik kämpften um die Pokale. Der Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr), Frank Hasenberg beehrte das Fest und ließ es sich nicht nehmen, die Siegerehrung des Tauziehwettbewerbes durchzuführen. Den Pokal für die weiteste Anreise und auch für den dritten Platz konnte der Löschzug Milspe-Altenvoerde erringen. Den zweiten Platz erreichten die Kameraden der Löscheinheit Witten-Bommerholz. Der Siegerpokal ging an die Löschgruppe Grundschöttel, die auch in diesem Jahr den Titel des Gesamtsiegers erfolgreich verteidigen konnte. Auch der anschließende Abend stand im Zeichen ausgelassener Partystimmung aber auch gemütlichen Beisammenseins. Der Sonntagmorgen begann mit einem Frühschoppen. Bevor das Fest seinen Ausklang fand, konnten sich die Gäste auch am Sonntagnachmittag mit Kaffee und Selbstgebackenem Kuchen verwöhnen lassen. (NH)

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Zugübung des Löschzuges II Volmarstein / Grundschöttel

Übungen im Gruppen- und Zugrahmen

Am Samstag, 24.04.2010 übte der Löschzug 2 der Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) mit den dazugehörigen Löschgruppen Grundschöttel und Volmarstein. Als Übungsobjekt wurde von der Firma von Schaewen ein mehretagiges,  nicht mehr genutztes Bürogebäude zur Verfügung gestellt. Zunächst galt es, unterschiedliche Einsatzsituationen im Gruppenrahmen zu meistern.
Schwerpunkt hierbei bildete die Rettung von Personen aus Brandobjekten sowohl über vorgenommene Innenangriffe als auch mit Hilfe der Drehleiter der Wehr. Um ein realitätsnahes Szenario darzustellen, wurde hierfür ein kompletter Bürotrakt mit einer Nebelmaschine verqualmt und „zu rettende Personendummys“ an verschiedenen Stellen  positioniert. Auch neue Technik kam zum Einsatz. So wurde umfangreich mit den von der Westfälischen Provinzial gespendeten Rauchvorhängen geübt. Diese können mittels einer Schnellspannvorrichtung im Türrahmen angebracht werden um beispielsweise einen Treppenraum der als Fluchtweg genutzt werden soll weitestgehend rauchfrei zu halten. Dieser erwies sich als sehr praxistauglich und somit als sinnvolle Anschaffung. Den Höhepunkt des Tages bildete die abschließende Übung der beiden Löschgruppen im Zugrahmen. Hierbei stand das koordinierte Vorgehen über zwei unterschiedliche Angriffswege zur Rettung von „vermissten Personen“ im Vordergrund. Abschließend nochmals ein besonderer Dank an die Firma von Schaewen für die freundliche und umfangreiche Unterstützung.

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