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Einsatz 6 von 22 Einsätzen der LG Grundschöttel im Jahr 2017
Einsatzart: Brandeinsatz
Kurzbericht: Kaminbrand
Einsatzort: Strandweg
Alarmierung Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) : Alarmierung per Funkmeldeempfänger

am 20.01.2017 um 18:37 Uhr

Einsatzende: 20:40 Uhr
Einsatzdauer: 2 Std. und 3 Min.
Fahrzeuge am Einsatzort: MTW Alt-Wetter TLF Alt-Wetter ELW - TEL ELW 1 TLF Grundschöttel DL A (K) 23-12 HLF 20 KdoW
alarmierte Einheiten:

Einsatzbericht:

Weiterhin ging es für den Löschzug Alt-Wetter und die Löschgruppe Grundschöttel um 18:37 Uhr zum Harkortsee. Aus dem dortigen Bootshaus vom Kanuclub am Strandweg wurde ein Kaminbrand gemeldet. Vereinsmitglieder hatten dort den Kamin angemacht und kurze Zeit später ein Knistern aus der Zwischendecke gehört. Beim genaueren Hinsehen konnten auch Flammen entdeckt werden. Durch die Mitglieder wurde zunächst ein Eimer Wasser an die Decke geschüttet und zusätzlich ein Pulverlöscher eingesetzt. Anschließend wurde richtigerweise die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte auf dem engen Strandweg konnte ein ausgelöster Rauchmelder im ersten Obergeschoss wahrgenommen werden und eine Verrauchung des betroffenen Raumes. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt, um eine Abluftöffnung in dem Raum zu schaffen. Die mittlerweile eingetroffene Drehleiter wurde ebenfalls, unter erschwerten räumlichen Bedingungen, in Stellung gebracht. Mit der Wärmebildkamera wurden die entsprechenden Bereiche kontrolliert und es konnte teilweise noch eine Temperatur von über 100 Grad festgestellt werden. Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin, Teile der Deckenverkleidung, der Dämmung und der außen liegenden Schieferverkleidung zu entfernen. Nachdem die entsprechenden Bereiche freigelegt worden waren, konnten kleinere Glutnester mit der Kübelspritze abgelöscht werden. Der Kamin und das Ofenrohr wurden durch den Bezirksschornsteinfegermeister begutachtet. Warum die Deckenverkleidung Feuer gefangen hatte, konnte nicht festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Bezirksschornsteinfegermeister übergeben und alle Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr konnten den Einsatz nach guten zwei Stunden für beenden.

Wäre das Knistern in der Zwischendecke nicht aufgefallen, dann wäre dieser Einsatz ganz anders ausgegangen, so der Einsatzleiter und Sprecher der Feuerwehr. Für die Dauer des Einsatzes wurde ein Bereitstellungsraum auf dem Seeplatz eingerichtet, da aufgrund des Platzverhältnisses am Strandweg nur wenige Fahrzeuge bis zur Einsatzstelle vorgefahren waren.

ungefährer Einsatzort: