Zugübung des Löschzuges II Volmarstein / Grundschöttel aus 2013

Einsatzübung für den Löschzug 2

Am Samstag, den 05.10.2013 um 14:00Uhr traf sich der Löschzug 2 (Volmarstein/Grundschöttel) der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zur jährlichen Hydrantenkontrolle in den Löschbezirken Volmarstein und Grundschöttel. Was die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges nicht wussten war, dass eine Alarmübung, die die Hydrantenkontrolle bald beenden würde, geplant war. Um 14:52 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle in Schwelm den Löschzug 2 inkl. der Drehleiter sowie einem Rettungswagen des Deutschen – Roten – Kreuz, Ortsverband Wetter (Ruhr), mit dem Stichwort „Rauchentwicklung an oder in einem Gebäude“ in die Karl – Siepmann – Straße 8. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, drang starker Rauch aus allen Öffnungen des dreigeschossigen Wohnhauses. Nach einer Befragung der Bewohner, die gerade dabei waren, das Gebäude zu verlassen, wurde schnell klar, dass zwei Personen vermisst würden. Sofort wurden vier Trupps unter schwerem Atemschutz mit C – Rohren zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Bei absoluter „Nullsicht“ kämpften sich die Trupps durch das stark verrauchte Gebäude, während die Bewohner, die sich bereits ins Freie retten konnten, vom Rettungsdienst versorgt wurden. Parallel wurde die Drehleiter mit einem weiteren Atemschutztrupp in Stellung gebracht und somit versucht von außen Räume abzusuchen. Nachdem eine Person gefunden war, stellte sich heraus, dass die zweite vermisste Person gar nicht zu Hause war. Durch den Einsatz von Lüftern wurde das Gebäude wieder „rauchfrei“ gemacht und die Übung um 17:00 Uhr beendet. Einsatzleiter, Brandinspektor Heiko Röhder sowie Übungsleiter, Hauptbrandmeister Thorsten Duhme,  zeigten sich bei der Nachbesprechung dieser Übung sehr zufrieden über den Übungsverlauf und die geleistete Arbeit. Ein sehr routiniertes und korrektes Vorgehen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte hat hier zu einem schnellen und gezielten Einsatzverlauf geführt. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte des Löschzuges 2 sowie sieben Kameraden der Ehrenabteilung, die die Bewohner des Hauses spielten, im Einsatz.

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