Waldbrand in Grundschöttel

Einsatzübung "Am Moselshaus

Mit dem Einsatzstichwort „Waldbrand“ Am Moselshaus wurden am vergangenen Freitag die Löschgruppen Grundschöttel, Esborn sowie das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Alt – Wetter zu einer Einsatzübung alarmiert. Bei dieser Übung wurde von einem Waldbrand ausgegangen, der sich im Bereich der Strasse „Am Moselshaus“ ausgebreitet hatte. Da hier noch teilweise eine Menge Windbruch vom Orkan Kyrill liegt, konnte unter realistischen Bedingungen geübt werden.

Als Schwierigkeit erwies sich, die große Entfernung zum nächsten Hydranten um Löschwasser heranzuführen. Hierzu wurde mit zwei Tanklöschfahrzeugen ein sogenannter „Pendelverkehr“ zwischen einem Hydranten in der Karl-Siepmann-Strasse und der „Einsatzstelle“ Am Moselshaus eingerichtet. Zusätzlich unterstütze ein nahegelegener Landwirt, der mit seinem Traktor und einem „Gülleanhänger“, Löschwasser zur „Einsatzstelle“ brachte. Vor Ort wurden auch mit Auffangbehältern ein „Zwischenspeicher“ für Löschwasser gebildet, durch den die Zeit, in der die Tanklöschfahrzeuge gefüllt wurden, überbrückt wurde. Die Übung hat der Feuerwehr wichtige Erkenntnisse über die Vorgehensweise und Taktik bei solchen Schadenslagen gebracht.

Über zwei Stunden waren rund 40 Einsatzkräfte im Einsatz.

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Umweltschutzübung für die Löschgruppen Wengern und Esborn

Umweltschutzübung für die Löschgruppen Wengern und Esborn

Im Industriepark EZM „Auf der Bleiche“ trafen sich, am Samstag 24.04.2010, 35 Feuerwehrkräfte aus Wetter und Witten zu einer „Umweltschutz“ – Übung. Angenommene Lage: Ein bei Verladearbeiten leckgeschlagenes Fass mit einer unbekannten Flüssigkeit. Der Löschzug 3 (Wengern/Esborn) und die GSG-Gruppe (Gefährliche Stoffe und Güter) der Feuerwehr Wetter wurden alarmiert. Zusätzlich wurde der „Umweltschutzzug“ der Feuerwehr Witten zur Unterstützung angefordert, um einen Dekontaminationsplatz aufzubauen. Dieser Platz ist notwendig um alle Personen und Einsatzkräfte so schnell wie möglich von gefährlichen Verunreinigungen zu befreien und weitere Kontaminationen der Umwelt zu verhindern. Die Aufgabe der ehrenamtlichen Kräfte aus Wetter bestand darin, den Stoff zu analysieren, dass weitere ausbreiten zu verhindern und bereits ausgetretene Flüssigkeiten aufzufangen. „Alle Kräfte haben sehr gut zusammengearbeitet und es hat allen viel Spaß gemacht “, so die Zugführer Sven Krause (Wetter) und Ralf Hippert (Witten) einstimmig.

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