Sonntag, Juli 21, 2019
 

Person im Wasser


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Einsatzort Details

Nordstrasse
Datum 04.07.2015
Alarmierungszeit 20:36 Uhr
Einsatzende 03:00 Uhr
Einsatzdauer 6 Std. 24 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

LG Grundschöttel
LG Esborn
    LG Wengern
    Sondereinsatzgruppe IuK
    Fahrzeugaufgebot   ELW 1  TLF Grundschöttel  GW - L Wengern  ELW - TEL
    Technische Hilfeleistung

    Einsatzbericht

    Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde mit dem Einsatzstichwort "Junge im
    Wasser" in die Nordstrasse im Ortsteil Wengern alarmiert. „Viele dachten
    direkt an den tragischen Badeunfall von vor zwei Jahren zurück“ so der
    Einsatzleiter. Vor Ort stellte sich die Lage wie folgt dar: eine ca. 20 Jahre
    alte männliche Person war beim Baden in der Ruhr durch die Strömung abgetrieben und unter Wasser gezogen worden. Durch die Angehörigen am Ufer wurden direkt die Rettungskräfte alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die DLRG Wetter, Witten und Hattingen mit Booten alarmiert, welche sofort auf der Ruhr ihre Sucharbeit aufnahmen. Zusätzlich zu den Bootsbesatzungen wurde die Suche durch Strömungsretter der DLRG Hattingen unterstützt. Da in Ufernähe sehr tiefe und strömungsreiche Flussabschnitte abgesucht werden mussten, wurde dies von 3 Tauchern der Berufsfeuerwehr Witten durchgeführt. Durch das Technische Hilfswerk Wetter / Herdecke wurde der komplette Uferbereich ausgeleuchtet. Für nachrückende Einsatzkräfte wurde ein Bereitstellungsplatz auf der Nordstrasse eingerichtet. Die 15 Angehörigen wurden durch zunächst durch Notfallseelsorger betreut und anschließend an eine Betreuungseinheit übergeben. Auch hier fand die Betreuung durch die Notfallseelsorger weiterhin statt. Die Uferbereiche wurden zusätzlich von einem Boot, mit einer Wärmebildkamera, kontrolliert und zusätzlich wurde der Ruhrverlauf auch über einen Hubschrauber –ebenfalls mit Wärmebildkamerakontrolliert. Durch die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Witten wurde eine Vertiefung von einer Fläche von ca. 20 x 50 m und 5 m tiefe abgesucht. Auch hier konnte keine Feststellung gemacht werden. Gegen 01:30 Uhr entschieden sich alle beteiligten Organisationen dazu, die Suche abzubrechen und am nächsten Morgen fortzuführen. Die letzten Kräfte konnten den Einsatz um 03:00 Uhr beenden. Insgesamt waren ca. 150 Kräfte von der Feuerwehr, der DLRG, dem THW, der Polizei, dem roten Kreuz und der Johanniter Unfallhilfe vor Ort.